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Pressebericht in den Kieferer Nachrichten, Ausgabe Dezember 2008
ADRENALIN PUR BEI EINER AUFREGENDEN CANYONINGTOUR!
Am 25. Oktober war es so weit: Bei schönstem Herbstwetter trafen wir: Marina, Steffi, Michi, Nessi, Wolfi, Sassi, Julia und Rosi uns mit Jens, Ela, Sveny und Lenny vom Adrenalin Tours-Team beim Parkplatz am Wasserrad. Dort wurden wir erst einmal passend eingekleidet: Jede/r quetschte sich in einen Neoprenanzug und bekam einen Hüftgurt mit integrierter Rutschmatte (sah irgendwie windelartig aus) und einen Helm verpasst. So ausgerüstet kamen wir ziemlich ins Schwitzen, als wir die 175 Stufen zur Klamm hinaufstiegen. Das war aber schnell vergessen, denn am Stausee angekommen hie es: “Einmal komplett eintauchen bitte!”. Nun wurde uns auch klar, warum ein Neoprenanzug hauteng sein muss: Je enger das Material an der Haut anliegt, desto besser funktioniert, d.h. wärmt es.

Das Aussehen ist dabei zweitrangig, ein paar Pfunde mehr auf den Knochen können da sogar mal vorteilhaft sein … Bei der nächsten Aktion war allerdings nicht genau feststellbar, ob der Knieschnackler von der Kälte oder von der Ankündigung kam, dass nun alle über die Staumauer abgeseilt werden. Es kostete nämlich ganz schön viel Überwindung, sich rückwärts an den Rand der senkrechten Mauer zu stellen und den Oberkörper nach hinten zu lehnen, so dass man im Gurt sitzend die Beine gegen die Wand stemmen und langsam abgeseilt werden konnte.

Nachdem wir alle problemlos unten angekommen waren, bekamen wir von Jens eine gründliche Einweisung und erlebten schließlich, was Canyoning bedeutet: über nasse und rutschige Felsen und Baumstämme klettern, durch enge, teilweise steile Rinnen rutschen, manchmal sogar rückwärts, wobei man mit dem Kopf zuerst eintaucht, an kleinen Wasserfällen abseilen. Besonders aufregend waren Sprünge von Felsen der Höchste war 6 Meter in relativ kleine Gumpen. Das Untertauchen im 6C° kalten Wasser war jedes Mal wie ein kleiner Schock, dementsprechend waren auch unsere Grimassen beim Auftauchen: zum Schieflachen! Angst? Ja, die hatten wir auch ein bisschen, aber wir fühlten uns bei unseren Guides sehr gut aufgehoben. Sie gaben genaue Anweisungen, z.B. wo wir hin springen sollten bzw. sicherten uns an gefährlichen Stellen mit Seilen. Außerdem motivierten wir uns gegenseitig und so schafften wir es ohne Blessuren - bis auf einen abgebrochenen Fingernagel -, dafür aber mit gestärktem Selbstvertrauen. Als wir nach gut zwei Stunden das Ende der Klamm erreichten, waren wir zwar durchgefroren, weil wir ja keine Neoprenschuhe, sondern nur Turnschuhe anhatten, aber stolz und glücklich, dass wir so eine “coole” Aktion miteinander erlebt hatten. Wir möchten uns daher nochmals beim tollen Team von AdrenalinTours bedanken, das uns dies ermöglicht hat.
Quelltext: http://www.kiefersfelden.de/rathaus/kieferernachrichten/Kieferer1208.pd
Pressebericht in den Kieferer Nachrichten, Ausgabe November 2008
EINE AKTION, DIE STARK MACHT
Ein besonderes Abenteuer wartete am 25. Oktober auf uns: Jens Habich von der Firma ADRENALINTOURS Kiefersfelden spendierte unseren Jugendlichen und Betreuer/Innen eine aufregende Canyoningtour durch die untere Gießenbachklamm. Als Schlecht-Wetter-Alternative war eine Höhlentour vorgesehen. Dieses kostenlose Angebot erforderte von den Teilnehmer/Innen nicht nur eine Menge Mut und Ausdauer, sondern vor allem auch gegenseitiges Vertrauen, Rücksichtnahme und Teamgeist. Wichtige Inhalte unserer Gruppenarbeit wurden „erlebbar“ gemacht. Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, aber auch das Selbstvertrauen der Einzelnen wurde gestärkt. Ein besonders herzliches Dankeschön geht deshalb an Jens Habich und sein Team.
Quelltext: http://www.kiefersfelden.de/rathaus/kieferernachrichten/Kieferer1108.pdf
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